Dienstag, 21. Juli 2009

2 1/2h dilletantische Mittelmäßigkeit: Harry Potter und der Halbblutprinz


Eins vorweg: Ich bin einer der letzten Menschen auf dieser Welt, der keines der Harry Potter Bücher gelesen hat und nur eine Verfilmung, um genau zu sein die des ersten Buches, gesehen hat. Dem entsprechend niedrig angesiedelt waren meine Erwartungen. Umso betrüblicher, dass diese Erwartungen, nicht mehr und nicht weniger, bestätigt wurden.
Ich kann deshalb auch nicht einschätzen, ob es eine gute Verfilmung war, da ich wie gesagt die Bücher mir nie zu Gemüte geführt habe. Was ich mit Sicherheit sagen kann: HPudH ist kein herrausragender Film. Im Gegenteil: Der Film war eher beeindruckendes Mittelmaß bis unglaubliche Durchschnittlichkeit. Dies liegt allerdings auf keinen Fall an den schauspielerischen Leistungen der Darsteller [Ron wirkt wirklich dumm, Hermine angenehm extrovertiert, Harry durchaus unsicher], da diese im allgemeinen vollends überzeugend waren. Vielmehr hat mich gestört, dass die Handlung anstatt eines roten Fadens mit überraschenden Wendungen eher ein kümmerliches Rinnsal aus aufgesetzter Romantik und Pseudoaction war. Darüber konnten selbst die wirklich sehr gut gemachten Spezialeffekte und Farbgebungen, die, nebenbei gesagt, unübersehbar und auffallend unauffällig an die Twilight-Verfilmungen erinnerten, nicht hinwegtäuschen. Sämtliche dieser Spezialeffekte sieht man allerdings schon im Trailer. Umso glücklicher macht es mich, dass ich mit sehr netten Personen im Kino war und somit über den schlechten Film hinwegsehen konnte.

Mein Fazit: Spart euch die 7,50€ für's Kino und kauft euch einige Chickenburger bei MC Donald's für das Geld. Dieser Film hingegen ist nicht mal eine Raubkopie wert.
Schlichter Film hinter großem Namen: Harry Potter und der Halbblutprinz

"Leck mich im Arsch, fehlerhafte Video-ID"

Ein allgemein bekanntest und nicht minder verhasstes Problem ist das Thema meines heutigem Blogeintrags: Fehlerhaft übermittelte Links in SchülerVZ; StudiVZ & co. Okay, selbstverständlich kann und muss man den SVZ-Machern verzeihen, dass sie eine automatische Zeilenumbruchfunktion für ihre Miniblogeinträge festgelegt haben. Allerdings kann und will ich nicht verstehen, warum kein Mensch dieses Problem einfach umgeht, indem man die URL verkürzt? Nein. Stattdessen nur Zwist, Zank und Zwietracht in einer Niveaustufe wie: "Ähhh! Dein Link ist kaputt!". Deshalb meine bitte an euch: Nutzt Seiten wie Tinyurl um eure Links zu verkürzen. Das geht schnell, tut keinem weh und löst das älteste Problem der Menschheit. Naja gut, das fast älteste.

Viel zu oft gesehen: Anscheinend fehlerhafter Link

Wie heißt dieses Lied? Hier eine Anleitung wie man zuverlässig jeden Song findet!

Für Lesefaule: Hier gibt es die Anleitung als Video.


Möglichkeit 1: Google.
Wenn du Teile des Songtextes im Kopf hast, kann dir Google weiterhelfen. Wichtig ist, dass du die Teile des Textes, die du genau kennst, mit "..." umschließt. Beispiel:
"Sunrise" "looks like morning in your eyes"

Beachte, dass du in den "..." keine Kommas haben darfst.
Stattdessen musst du den Teil vor dem Komma und den Teil nach dem Komma jeweils mit eigenen "..." umschließen. (Siehe Bsp.). Google wird dir zuverlässig Titel und Interpreten liefern.
Falls du ein Lied aus einem Film suchst, empfehle ich dir folgende Eingabe: Beispiel:
"Beispielfilm" "Ost"


Ost steht für Original Soundtrack Und schon die ersten Suchergebnisse werden dich zu Listen führen, in denen alle Songs eines Filmes zu finden sind. Und dann heißt es: Probieren! Viele Songs sind auf Youtube etc. zu finden.

Möglichkeit 2: Tunatic
Die Musiksoftware "Tunatic" erkennt zahllose Songs automatisch. Dazu muss man nur das Programm öffnen und auf das Suchsymbol klicken. Anschließend muss man den unbekannten Song abspielen. Dabei ist es egal, ob man dies mit einem Player wie Winamp oder direkt im Internet, z.B. bei Youtube macht. Das Programm ist kostenlos.

Möglichkeit 3: Midomi
Midomi.com kann Musik ebenfalls an der Melodie erkennen. Allerdings musst du hier den Song nicht abspielen, sondern singen. Natürlich reicht es auch, die Melodie zu summen. Viel Erfolg!